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Verlag - Archiv

Neu erschienen: Band 3 in der Reihe «Baltische Bibliothek im BaltArt Verlag – «Partisanen» von Juozas Lukša.

 

«Partisanen» ist ein weiteres Werk, das sich mit einem wichtigen historischen Thema der baltischen Geschichte befasst: Der autobiographische Roman des litauischen Untergrundkämpfers Juozas Lukša handelt vom erbitterten Freiheitskampf der Litauer gegen die sowjetischen Okkupanten und den stalinistischen Terror nach dem 2. Weltkrieg und ist nicht nur ein spannendes Stück Literatur, sondern auch ein authentisches Zeitdokument. 

Wie «Der Wald der Götter» ist auch «Partisanen» vom in Litauen lebenden Schweizer Übersetzer Markus Roduner vom Litauischen ins Deutsche übertragen worden.

Partisanen
von 
Juozas Lukša
Band 3 in der Reihe «Baltische Bibliothek»
 
im BaltArt Verlag, 
August 2010 

Juozas Lukša: 
Partisanen
ISBN: 978-3-9523109-2-2
BaltArt Verlag, Langenthal, Schweiz
Aus dem Litauischen von Markus Roduner
Buchumschlag-Illustration: Martynas Vilimavičius
Preis: CHF 28.-, € 21.- (exklusive Versandkosten)


Das Buch «Partisanen» kann bei folgenden Bezugsquellen bestellt werden:

BaltArt Verlag
BaltArt GmbH Switzerland
Daniel Sägesser
Hopfenweg 14
CH-3007 Bern
Tel. +41 79 221 42 38
daniel.saegesser@sunrise.ch

oder

Markus Roduner
BaltArt Verlag/BaltArt GmbH Switzerland
Repräsentant in Litauen
Ežero 31-1
LT-76284 Šiauliai
Tel. +370 601 88479
Fax +370 41 595302
markus.roduner@yahoo.de

Zum Buch:

In seinen 1950 in den USA zum ersten Mal auf litauisch erschienenen «Partisanen» erzählt der Autor und litauische Widerstandskämpfer Juozas Lukša (1921-1951) in lebhaften Szenen vom Alltag der litauischen Partisanen. Von deren Kampf gegen den übermächtigen sowjetischen Gegner, der sie mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln ausradieren will. Von einem Kampf für ein freies Litauen, gegen Sowjetisierung, Kollektivierung und Deportationen grosser Teile der litauischen Bevölkerung nach Sibirien. Aber auch von Begegnungen, Freundschaften, Ausbildung der Untergrundkämpfer. All dies aus der Perspektive der Zeit, noch frisch berichtet von einem der wichtigsten litauischen Widerstandskämpfer. Ein  spannend erzähltes Stück im deutschsprachigen Raum noch kaum bekannter europäischer Nachkriegsgeschichte.

Zum Autor:

Juozas Lukša wurde 1921 im Dorf Juodbūdis bei Prienai in eine Bauernfamilie geboren. Nach Abschluss des Gymnasiums studierte er in Kaunas Architektur, konnte sein Studium jedoch infolge der Wirren des Zweiten Weltkriegs nicht abschliessen. Noch während des Studiums beteiligte er sich an antisowjetischen und antinazistischen Widerstandsaktionen. Anfang 1946 schloss er sich  als aktiver Kämpfer (Deckname «Daumantas») der litauischen Partisanenbewegung an.

Lukša war massgeblich am Aufbau der Pressearbeit des Partisanenbezirks Tauras im Südwesten Litauens beteiligt und zeichnete als Redakteur zweier Partisanenzeitungen. Im Auftrag der Partisanenführung durchbrach er mit Kameraden zweimal die von den Sowjets hermetisch abgeriegelte Grenze zu Polen. Beim zweiten Mal schlug er sich weiter nach Westen durch. Unter anderem trug er ein Memorandum an die UNO und einen Brief der Litauer an den Papst mit sich.

1948 bis 1950 verfasste er in Paris seinen autobiographischen Roman «Partisanen» und suchte den Kontakt zu westlichen Geheimdiensten. Er erhoffte sich vom Westen militärische Unterstützung für den Freiheitskampf der Litauer. In Paris lernte Lukša auch die litauische Emigrantin Nijolė Bražėnaite kennen, die er Ende Juli 1950 bei Tübingen heiratete.

Im Oktober 1950 sprang er mit dem Fallschirm über Westlitauen ab. Nach einem weiteren Jahr Partisanenkampf und Informationsbeschaffung für westliche Geheimdienste kam er im September 1951 in einem Hinterhalt ums Leben. 

 
Juozas Lukša
 
Flyer zu «Partisanen»


«Partisanen» – eine Schweizer Lesetournee mit Markus Roduner im Januar 2011

Neu erschienen: Band 3 in der Reihe «Baltische Bibliothek im BaltArt Verlag – «Partisanen» von Juozas Lukša.

«Partisanen» ist ein weiteres Werk, das sich mit einem wichtigen historischen Thema der baltischen Geschichte befasst: Der autobiographische Roman des litauischen Untergrundkämpfers Juozas Lukša handelt vom erbitterten Freiheitskampf der Litauer gegen die sowjetischen Okkupanten und den stalinistischen Terror nach dem 2. Weltkrieg und ist nicht nur ein spannendes Stück Literatur, sondern auch ein authentisches Zeitdokument. 

Wie «Der Wald der Götter» ist auch «Partisanen» vom in Litauen lebenden Schweizer Übersetzer Markus Roduner vom Litauischen ins Deutsche übertragen worden.

Im Januar 2011 kam Übersetzer Markus Roduner mit «Partisanen» auf Lesetournee in die Schweiz. 
Der begnadete Erzähler und ausgewiesene Baltikum-Kenner stellte das Buch vor und leuchtete die Hintergründe zu diesem Werk aus. Spannende und interessante Abende waren garantiert.

Hier stellte Markus Roduner «Partisanen» vor:
  • Montag, 17. Januar, 2011, 19 Uhr
    Bern: Käfigturm – Ein Polit-Forum
 des Bundes, Marktgasse 67
    (mit anschliessendem Apéro der litauischen Botschaft)
    Eintrittspreis: 15 Franken

    Artikel Berner Kulturagenda, Mittwoch, 13. Januar 2011

     
  • Donnerstag, 20. Januar 2011, 20 Uhr
    Schwarzenburg: Schloss Schwarzenburg, Bernstrasse 1
    Eintrittspreis 10 Franken

  • Dienstag, 25 Januar 2011, 20 Uhr 
    Luzern: Loge, Moosstrasse 26 
    Eintrittspreise: 15 Franken / 12 Franken für Studierende und Pensionierte, mit Kulturlegi gratis
     
  • Donnerstag, 27. Januar 2011, 20 Uhr
    Liestal: Dichter- und Stadtmuseum Liestal, 
Rathausstrasse 30
    Eintrittspreis: gratis – freiwilliger «Austritt»

    Artikel Basellanschaftliche Zeitung, Mittwoch, 26. Januar 2011

Flyer «Partisanen» – die Lesungen





Lesung: Übersetzer Markus Roduner liest am 26. Mai 2010 in der Stadtbibliothek Bremen aus seinem «Partisanen»-Manuskript .



«Der Wald der Götter»: 2 Lesungen in Deutschland:
Bremen und Greifswald 2009

Am 20. und 21. Januar 2009 war Markus Roduner für eine kleine Lesetour in Norddeutschland zu Gast. Der in Litauen lebende Übersetzer präsentierte seine Übersetzung des litauische Klassikers «Der Wald der Götter» von Balys Sruoga. Die beiden Lesungen fanden in Bremen und Greifswald statt.

Die Lesung in Bremen fand im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus anlässlich der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar in der Stadtbibliothek Bremen statt. Sie wurde von Infobalt und der Stadtbibliothek Bremen organisiert.

Zur Veranstaltung, die am 20. Januar um 19 Uhr begann, erschienen rund 20 Zuhörer, die die Lesung aufmerksam mitverfolgten. Zur Einführung und mit Bezug auf die Veranstaltungsreihe sprach Frau Dr. Christina Nikolajew, die schon das Buch in der «Baltischen Stunde» von Radio Bremen besprochen hatte. Sie äusserte sich über den Holocaust in Litauen und die Beschäftigung im Land mit diesem dunklen Abschnitt der litauischen Geschichte. Sie sprach auch über die Situation von 1943, als Sruoga mit anderen ins KZ Stutthof deportiert wurde.

Es folgte eine Lesung mit mehreren Ausschnitten aus dem Buch, präsentiert von Markus Roduner. Im Anschluss an die Lesung stellte das Publikum rege Fragen zu Buch, Autor, dem Bild der Geschichte des 2. Weltkriegs in Litauen und allgemein zu Litauen sowie zu seiner Literatur. Die Veranstaltung darf als rundum gelungen bezeichnet werden.

Am 21. Januar ging dann die lange geplante Veranstaltung in Greifswald über die Bühne. Dort befindet sich sich die einzige deutsche Universität mit einer voll ausgebauten Baltistik. Als Veranstalter zeichneten das Literaturzentrum Koeppenhaus in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Litauisch-Literarischen Gesellschaft verantwortlich. Frau Dr. Liane Klein, Dozentin für die Literaturen der baltischen Sprachen, moderierte die Veranstaltung sehr versiert. Zur Lesung im Koeppenhaus, die um 20 Uhr begann, erschienen wiederum um die 20 interessierte Zuhörer, darunter auch der Lehrstuhlinhaber für Baltistik, Prof. Kessler.

Nach der Lesung, die ein gekonnt moderiertes Hin und Her von Text und Kommentaren/Fragen an den Übersetzer war, kam der Moment  für Fragen aus dem Publikum. Besonders hervorzuheben ist die Bemerkung eines ursprünglich aus Norwegen stammenden Zuhörers: Die Erfahrungen eines nichtjüdischen KZ-Häftlings hielten einem einmal mehr die anderen Opfer vor Augen, die in seinem Heimatland der jüngeren Bevölkerung kaum mehr bewusst seien.
Dies verdeutlicht, wie wichtig die nicht nur literarische Mission des BaltArt Verlags ist, die, wie an beiden Orten verkündet wurde, durch die Memoiren des bekannten litauischen Partisanen Juozas Lukša-Daumantas weitergeführt wird.

Am nächsten Morgen stand Markus Roduner dann noch für 3 Stunden den Greifswalder Studenten Rede und Antwort. Fazit: Rundum gelungen!

Fotos: Albert Caspari
Bilder von der Lesung in Bremen:

«Der Wald der Götter»: Lesungen in der Schweiz (März 2008)

Im März 2008 kam der bekannte Schweizer Übersetzer und Baltologe Markus Roduner aus Litauen in die Schweiz. Er las aus dem im BaltArt Verlag erschienen  Roman «Der Wald der Götter» (litauisches Original «Dievų miškas») von Balys Sruoga.


Daten und Orte der Lesungen waren:

Chur: 10. März, 20 h
Bündner Volksbibliothek, Arcas 1. 
Eintritt frei. Danach Apéro. 
www.volksbibliothek.ch

Weitere Details s. Flyer (unten)

Uster: 11. März, 19h30
Kleinkunstbühne Qbus Uster, Braschlergasse 10. 
Eintritt Fr. 15.- (reduziert: Fr. 10.-). Moderation: Dr. Heidi Witzig.
Weitere Details s. Flyer (unten)
Presse-Vorschau
Pressebericht   

Bern: 12. März, 19h30
(Käfigturm, 19h30), Käfigturm - Ein Polit-Forum des Bundes, Marktgasse 67, 2. Stock. 
Eintritt Fr. 15.- (reduziert: Fr. 10.-). Danach Apéro. 
www.kaefigturm.admin.ch
Weitere Details s. Flyer (unten)

Langenthal: 13. März, 20h
"Bei Hauri", Wuhrplatz 1, Parterre. 
Eintritt Fr. 15.- (reduziert: Fr. 10.-). 
Weitere Details s. Flyer (unten)
Presse-Vorschau
Pressebericht

Rheinfelden /AG: 14. März, 20h
Rathauskeller. 
Eintritt Fr. 15.- (reduziert: Fr. 10.-). 
www.tourismus-rheinfelden.ch
Weitere Details s. Flyer (unten)
Pressebericht 1
Pressebericht 2

Luzern: 18. März, 20h
Loge Luzern, Moosstrasse 26. 
Eintritt Fr. 15.- (reduziert: Fr. 10.-, KulturLegi Fr. 7.50). 
www.logeluzern.com
Reservation und weitere Details s. Flyer (unten)

Flyer Gesamtprogramm anklicken


Pressestimmen zu den Lesungen:
1. März 2008 (Mittelland Zeitung)
8. März 2008 (Tages Anzeiger) 
10. März 2008 (Mittelland Zeitung)
13. März 2008 (Mittelland Zeitung)
15. März 2008 (Berner Zeitung)